Qualifizierung zum/zur Betrieblichen Gesundheitsmanager/in

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Die Fortbildung zum/zur Experten/in: Ein exklusives Angebot für Partnerunternehmen der DAK-Gesundheit

Die Qualifizierung zum/zur Gesundheitsmanager/in wird von der DAK-Gesundheit in Zusammenarbeit mit der AHAB-Akademie umgesetzt. Die AHAB-Akademie ist hierfür vom Bundesverband Betriebliches Gesundheitsmanagement (www.bgm-bv.de) als Ausbildungsinstitution anerkannt und zertifiziert.

Kompetenzprofil: Betriebliche(r) Gesundheitsmanager/in

Gesundheitsmanager/innen nehmen Aufgaben in Prävention und Gesundheitsförderung, Gesundheitsberichterstattung und Evaluation wahr. Sie planen, steuern und überwachen Abläufe in der Gesundheitsförderung und im Gesundheitsmanagement. Damit versuchen sie, die Akzeptanz der Themen Prävention und Gesunderhaltung zu erhöhen und Menschen zu befähigen, selbst Einfluss auf die Erhaltung und Verbesserung ihrer Gesundheit zu nehmen.

Die Arbeit der Gesundheitsmanager/innen hat dabei primär die Gesunderhaltung im Setting Betrieb zum Ziel. Sie bemühen sich, mit attraktiven Gesundheitsangeboten und durch Aufklärung, z.B. durch Expertisen, Informationsveranstaltungen und -gespräche, MitarbeiterInnen davon zu überzeugen, dass gesunde Verhaltens- und Lebensweisen einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsförderung darstellen. Mit ihrer Arbeit stoßen sie auch Diskussionen und Veränderungen an.

  • Projektmanagement

    Im Rahmen von Projekt- oder Organisationsentwicklungen betreuen Gesundheitsmanager/innen die Gesundheitsförderung in Betrieben, erstellen bzw. organisieren Programme und führen Gesundheitstrainings und -beratungen durch. Konkret planen, steuern und überwachen sie Abläufe im Gesundheitsmanagement. Sie kontrollieren den Erfolg ihrer Maßnahmen und überprüfen beispielsweise, ob ein Angebot wirksam und wirtschaftlich war. Auch die Kalkulation und die Abrechnung solcher Maßnahmen können zu ihrem Aufgabengebiet gehören. Im Personalwesen sind sie etwa für den Personaleinsatz und die Weiterbildung der Mitarbeiter/innen zuständig. Daneben erledigen sie Organisations- und Verwaltungsaufgaben.

  • Gesundheitsförderkonzepte

    Gesundheitsmanager/innen konzipieren, unter Beachtung ökonomischer Zusammenhänge, Maßnahmen und Strategien zur Gesundheitsförderung und Prävention. Sie erstellen bzw. organisieren beispielsweise zielgruppengerechte Vorsorge- und Bewegungsprogramme, etwa Wirbelsäulentrainings für Büroangestellte. Sie entwickeln Konzepte, wie bestimmte Zielgruppen zu präventiven und gesundheitsfördernden Maßnahmen motiviert werden können. Sie konzipieren und betreuen z.B. öffentlichkeitswirksame Aktionen oder arbeiten an Aufklärungskampagnen mit. Zudem koordinieren sie Maßnahmen der Gesundheitsförderung und -erhaltung und vernetzen diese miteinander und erzeugen so Synergieeffekte.

  • Kommunikation und Beratung

    Gesundheitsmanager/innen versuchen, die Akzeptanz der Themen Prävention und Gesunderhaltung im Setting Betrieb zu erhöhen und Menschen zu befähigen, selbst Einfluss auf die Erhaltung und Verbesserung ihrer Gesundheit zu nehmen. Sie leisten praktische Beratungsarbeit, informieren Einzelne oder Gruppen, befassen sich mit verbraucherrelevanten Themenfeldern oder machen auf die gesundheitlichen Risiken durch z.B. Stress, falsche Ernährung oder Rauchen aufmerksam. In Einrichtungen entwickeln Gesundheitsmanager/innen Gesundheitsbroschüren, Internetseiten oder Zeitschriften. Für Veröffentlichungen stellen sie Informationsmaterialien zusammen und bereiten diese auf.

Qualifizierung zum/zur Betrieblichen Gesundheitsmanager/in

Zielgruppen

Ziele

Methoden

Lehrgangsgebühren

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Qualifizierungsstufe I+II

Voraussetzungen
Angebot für BGF-Multiplikatoren im Unternehmen. Privatpersonen können nicht an dem Lehrgang teilnehmen.
Grundlagen-, Vertiefungs-/Anwendungsseminar
Vermittlung von Grundlagenwissen & Vertiefungswissen + Vorbereitung zur Projektdurchführung
Blended Classroom + 7,5 Praxistage
Schriftliche Prüfung 1 & 2
ca. 2,5 Stunden
Zertifikat
Betriebliche/-r Gesundheitsmanager/-in BBGM e.V.
Zertifizierungskosten
452,20 Euro inkl. MwSt
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Qualifizierungsstufe I

Voraussetzungen
Angebot für BGF-Multiplikatoren im Unternehmen. Privatpersonen können nicht an dem Lehrgang teilnehmen.
Grundlagenseminar
Vermittlung von Grundlagenwissen + Fallstudie
Blended Classroom + 2,5 Praxistage
Schriftliche Prüfung 1
ca. 1 Stunde
Zertifikat
Fachkraft Betriebliches Gesundheitsmanagement BBGM e.V.
Zertifizierungskosten
190,40 Euro inkl. MwSt

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Qualifizierungsstufe II

Voraussetzungen
Qualifizierungsstufe I
Vertiefungsseminar
Vermittlung von Vertiefungswissen + Vorbereitung zur Projektdurchführung
5 Praxistage
Schriftliche Prüfung 2
ca. 1,5 Stunde
Zertifikat
Betriebliche/-r Gesundheitsmanager/-in BBGM e.V.
Zertifizierungskosten
261,80 Euro inkl. MwSt

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Fachkraft Betriebliches Gesundheitsmanagement (Blended Learning)

In der ersten Stufe werden zunächst Grundlagen vermittelt und erste Erfahrungen in der praktischen Projektarbeit gesammelt:

Übersicht der Inhalte

  1. 1. Präsenzphase

    • Einführung in die Ausbildung
    • Betrieblicher Gesundheitsmanager: Ausblick auf das Tätigkeitsfeld
    • Veränderungen der Arbeitswelt und ihre Auswirkungen auf das Setting Betrieb
    • Gesundheit als biopsychosoziales Wohlbefinden
    • Bereiche einer gesunden Lebensführung
    • Gesundheit am Arbeitsplatz
  2. 2. Selbstlernphase (E-Learning)

    • Grundwissen von Gesundheit und Krankheit (Wiederholung)
    • Gesundheitsverhalten
    • Arbeitswissenschaftliche Grundlagen
    • Grundwissen Sicherheit und Gesundheitsschutz
    • Rechtliche Grundlagen
    • Handlungsfelder der Prävention und Gesundheitsförderung
    • Betriebliches Gesundheitsmanagement
    • Markt, Netzwerke & Kooperationsmöglichkeiten
  3. 3. Präsenzphase

    • Notwendige Kompetenzen in einem BGM
    • Umsetzung eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements
    • Übungen zu Checklisten, Exposés, Best Practice etc.
    • Schriftliche Prüfung der Stufe 1: Die Prüfung und Zertifizierung erfolgt durch den BBGM e.V.

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Betriebliche/r Gesundheitsmanager/in

In der zweiten Stufe werden diese Grundlagen um komplexe Sachverhalte erweitert und die vertiefende, praktische Arbeit in den Vordergrund gerückt. Das Ziel ist ein anwendbares BGM-Konzept für das eigene Unternehmen zu erstellen. Grundlage für die eigene Unternehmensstrategie ist die Durchführung eines BGM-Audits. Darauf baut sich dann das methodische Vorgehen für die Implementierung des BGM auf. Im Zuge der Gestaltung erhalten Sie zudem die Möglichkeit für ein individuelles Coachinggespräch.

Übersicht der Inhalte

  1. Präsenzphase

    • Strategische, taktische und operative Planung (Projektmanagement)
    • Qualitative und quantitative Analysemethoden
    • Ableitung konkreter Ziele und Maßnahmen
    • Qualitätssicherung/ Controlling
    • Umgang mit Barrieren im Projekt
    • Handlungsanpassungen und Informationsweiterleitungen
    • Marketing, Gesundheitskommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
    • BGM-Konzept für das eigene Unternehmen
    • Schriftliche Prüfung der Stufe 2: Die Prüfung und Zertifizierung erfolgt durch den BBGM e.V.

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Blended Classroom

Was heißt das?

Blended Learning Infografik

Blended Classroom

Blended Learning Infografik

1. Lernen sichtbar machen

Lernen „sichtbar“ machen (Visible Learning) ist ein Konzept, das von John Hattie, Professor für Erziehungswissenschaft an der Universität Melbourne, geprägt und entwickelt wurde. Nach seiner Aussage geschieht sichtbares Lernen und Lehren dann, „wenn Lehrkräfte das Lernen durch die Augen des Teilnehmers sehen und wenn Teilnehmer sich als ihren eigenen Lehrer verstehen“.

Blended Learning Infografik

2. Kontinuierliches und zeitnahes Feedback

Beim kontinuierlichen und zeitnahem Feedback geben sollen die Teilnehmer deutlich erkennen können, an welcher Stelle des Lernprozesses sie sich befinden und wo sie sich verbessern müssen.

Dafür gibt es fünf Strategien, um das Lernen der Teilnehmer zu verbessern:

  1. Erklären und Bereitstellen der Zielvorstellungen und Erfolgskriterien für TN
  2. Diskussionen, Aufgaben und Aktivitäten entwickeln, die nachweisliche Lernerfolge erzielen
  3. TN Rückmeldungen geben, die den Lernprozess voranbringen
  4. TN als Lehrressourcen füreinander aktivieren
  5. TN dazu ermuntern, Verantwortung für das eigene Lernen zu übernehmen
Blended Learning Infografik

3. Blended Learning

Blended Learning ist die Kombination der Fortbildung im physischen Seminarraum mit einem Lehr- und Lernraum im Internet.

Die TN haben eine Kontrolle über den Zeitpunkt, den Ort, den Weg und das Tempo ihres Lernens. Blended Learning zielt darauf ab, Online-Unterricht in eine traditionelle „schulische“ Umgebung einzubetten.

Online-Lernumgebung: um eine Brücke zwischen den Lernaktivitäten vor Ort und jenen zu Hause zu schlagen. Dies ermöglicht es den TN, in Kontakt zu bleiben, auch wenn sie sich nicht im physischen Klassenraum gegenübersitzen, wo wiederum der Austausch von Ideen und Informationen und laufende, zeitnahe Rückmeldungen möglich sind.

Der Schlüssel ist, die Schnittmengen zwischen den Lernräumen auszunutzen, wie das Diagramm zeigt.

Learning Nuggets (Lernpfade)

Learning Nuggets (Lernpfade)

Quiz- bzw. Testfragen

Quiz- bzw. Testfragen

Live-Webinare

Live-Webinare

Best-Practice-Videos

Best-Practice-Videos

Pädagogische Betreuung

Pädagogische Betreuung